05 Dienstplanung
Optimales Schema
Aus dem Positionsplan berechnet Rostify die Dienste, die den Bedarf je Wochentag abdecken – mit Pausen, Briefing und Supervisor-Regeln. Das Ergebnis vergleicht optimale Dienstzeiten mit Ihren vorhandenen Diensten und lässt sich direkt ins Schema übernehmen.
- Für
- Dienstplaner
Der Rechner steht oben im Formular für ein neues Schema: Schemata → Neu → Optimalschema · Aus Positionsplan.
Berechnen
- Positionsplan wählen – die Karten zeigen alle Pläne mit Zeitraum, Positionen und Spitze.
- Schema von und bis – der Zeitraum muss im Positionsplan liegen (Liegt im Plan). Überschneidet er ein bestehendes Schema, weist Rostify darauf hin: Speichern wäre später nicht möglich.
- Rechenart: Mitarbeiterfreundlich hält Arbeitsblöcke kurz (optimal eine Stunde am Stück) und legt Nachtdienst-Beginne nicht vor 22:00. Wirtschaftlich sucht die geringste Zahl an Personalstunden.
- Schichtlänge: Normal oder Lang – bei Lang bevorzugt Rostify weniger, dafür längere Dienste.
- Briefing: am Anfang, am Ende, Beides (Anfang oder Ende) oder Kein.
- Klicken Sie auf
Berechnen. Die Berechnung läuft auf dem Server, höchstens fünf Minuten; der Balken zeigt den Fortschritt.
Sie können die Seite währenddessen verlassen. Das Ergebnis bleibt in Ihrem Browser gespeichert und erscheint beim nächsten Öffnen wieder – mit einem Hinweis, falls sich Positionsplan, Regeln oder Dienste inzwischen geändert haben. Neu berechnen rechnet dann erneut.
Das Ergebnis

Optimal und vorhandene Dienste
Zwei Karten vergleichen:
- Optimal – mit frei gewählten Dienstzeiten: die geringsten Personalstunden je Woche.
- Vorhandene Dienste – nur mit den Diensten, die Ihre Dienststelle schon hat. Ist das Ergebnis gleich gut, steht so gut wie optimal, sonst der Mehraufwand in Stunden je Woche.
Hinweise darüber nennen, was nicht verwendet wurde – etwa Dienste mit unpassendem Beginn oder Positionen ohne Besetzungsbedarf wie Briefing und Pause.
Kennzahlen
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Personalstunden | Stunden je Woche |
| Dienste | Dienste je Woche |
| Diensttypen | wie viele verschiedene Dienste gebraucht werden |
| Köpfe Supervisor | Supervisoren je Tag |
| Ø Dienstlänge | durchschnittliche Dauer |
| Ø Arbeitsblock | durchschnittliche Zeit am Stück auf Position, mit dem Anteil längerer Blöcke |
| Pausenanteil | Anteil der Pausen an der Dienstzeit |
| Untergrenze | rechnerisches Minimum mit Bruchteilen von Personen – nur bei wirtschaftlich |
| Regelprüfung | ✓ oder die Zahl der Verstöße |
| Unbesetzt | Stunden je Woche, die sich nicht abdecken lassen, und warum |
Benötigte Dienste
Die Tabelle nennt jeden Dienst mit Zeiten, Dauer und verlangten Lizenzen, das passende Kürzel aus Ihrer Dienstliste und die Anzahl je Wochentag und Woche.

Steht in der Spalte In der Dienstliste existiert nicht, fehlt Ihrer Dienststelle ein Dienst mit diesem Beginn und dieser Dauer. Legen Sie ihn unter Dienste an – der Link Unter Dienste anlegen führt direkt dorthin. Zurück im Rechner erkennt Rostify den neuen Dienst.
Tagesverlauf
Die Grafik zeigt für jeden Wochentag, wie viele Personen zu jeder Uhrzeit an Position, im Briefing, in der Pause, in der Mittagspause oder in der Schlafpause sind – gegen die Linie der offenen Positionen. Nachtdienste laufen in den Folgetag. Die Rauten über der Grafik markieren die Dienstbeginne.
Übernehmen
- Klicken Sie auf
Ins Schema übernehmen. Fehlen Dienste, nennt Rostify zuerst deren Zahl: Zuerst die fehlenden Dienste anlegen. - Das Formular darunter ist nun ausgefüllt. Prüfen Sie Name, Aktiv von, Aktiv bis und das Wochenschema.
- Klicken Sie auf
Schema speichern.
Mit Verwerfen löschen Sie das Ergebnis.
Die Regeln
Regeln oben rechts zeigt die Vorgaben, mit denen gerechnet wird:
| Regel | Vorgabe |
|---|---|
| Schichtlänge | Tagdienst 8 bis 12 h, Nachtdienst bis 12,5 h |
| Tagdienst | Beginn 06:30 bis 19:00, Ende bis 24:00 |
| Nachtdienst | Beginn 18:00 bis 20:00, Ende 06:00 bis 07:00, 4 h Schlafpause am Stück, ohne Briefing |
| Arbeitszeit am Stück | höchstens 1,5 h; 2 h vor einer Pause ab 1 h oder vor Dienstende; nachts bis 4,5 h |
| Pausen | mindestens 27 % der Schicht, kürzeste 30 min |
| Mittagspause | ab 6 h Dienst eine Stunde zwischen 10:30 und 17:00, innerhalb der ersten 7 h |
| Lizenzen | eine lizenzpflichtige Position braucht einen Dienst mit dieser Lizenz |
| Vorhandene Dienste | werden bevorzugt, wenn Beginn und Dauer um höchstens 30 min abweichen |
| Briefing | 30 min |
| Standby | zählt als Arbeitszeit |
| Supervisor | nur eigene Positionen, Pausenanteil 19 %, eine tägliche Kette 12 h Tag → 12 h Nacht, so wenige Köpfe wie möglich |
Die Vorgaben sind für Ihre Organisation hinterlegt; Abweichungen richtet der Rostify-Support ein.
Findet Rostify für die Supervisor-Kette keine passenden Dienste, erscheint zum Beispiel Haupt-SUP-Kette mit diesen Diensten an 7 Tag(en) nicht möglich. Prüfen Sie dann, ob es einen Tag- und einen Nachtdienst mit der Supervisor-Lizenz gibt, die aneinander anschließen.